IVW: MeinVZ und SchülerVZ wachsen, StudiVZ schrumpft

Wie schon seit einem ganzen Jahr ist SchülerVZ auf Platz 1 in der IVW Statistik, doch das könnte sich bald ändern: Wer-Kennt-Wen holt weiter auf und wenn sich bei Seiten weiter so entwickeln wie in den vergangenen 3 Monaten ist Wer-Kennt-Wen spätestens im April oder Mai das größte Onlineangebot in Deutschland nach Page Impressions. Continue reading

Die Zukunft der Privatsphäre.

SchülerVZ ruft für mehr echte Namen im SchülerVZ auf, doch wieso gibt es überhaupt diese „falschen” Namen und was kann SchülerVZ dagegen tun?

Es stimmt, es existieren viele „falsche” Namen im SchülerVZ. Ein Grund für diese Namen kann das Schützen der eigenen Privatsphäre sein. Bestes Beispiel ist die kleine Studentenbewegung im StudiVZ Ende 2007. Das Schützen der eigenen Identität ist sicher nur ein Grund unter vielen, ist jedoch mit dem Misstrauen der Nutzer gegenüber den Betreibern zu begründen. Continue reading

Große Überschneidung zwischen StudiVZ und SchülerVZ

“Netzökonom” Holger Schmidt schreibt in seinem FAZ Blog, dass nach einer Auswertung der Arbeitsgemeinschaft Onlineforschung 1,37 Millionen Nutzer von SchülerVZ auch bei StudiVZ angemeldet sind. Werden die Parallelnutzer herausgerechnet, erreichten StudiVZ und SchülerVZ im Zeitraum der Datenerfassung zusammen regelmäßig 6,35 Millionen Menschen, was aber in Deutschland (noch) kein anderes Angebot erreicht.

Die Daten der Auswertung wurden von April bis Juni 2008 gesammelt und können damit als sogut wie veraltet gelten, da sich die Nutzerzahlen aller Socialnetworks seither erheblich gesteigert haben und für diesen Bereich noch keine Informationen vorliegen.

Ein Kommentar zum Ausscheiden der Gründer

„Michael Brehm und Dennis Bemmann verlassen StudiVZ.”, „StudiVZ Gründer gehen von Bord”, „Die Gründer verlassen das StudiVZ Schiff”, so heißen die Schlagzeilen der letzten Tage rund um die Gründer StudiVZs. Diese Meldung hat mich dazu bewogen diesen Kommentar zu schreiben, hat mich aber auch dazu bewogen über die Geschichte von StudiVZ noch einmal nachzudenken.

Brehm und Bemmann gehen, das heißt auch, die Gründer und Initiatoren verlassen ihr Projekt. Das Projekt an dem sie seit 2005 gearbeitet haben und es kontinuierlich zu Deutschlands größter Internetplattform aufgebaut haben. Continue reading

Holtzbrinck: Kein Verkauf von StudiVZ

Da in den letzten Wochen sind die Gerüchte über einen Verkauf von StudiVZ an Facebook wieder mal aufgewärmt worden sind (hier, hier, hier, hier, hier, hier und hier) hat unser lieblings Techblog Netzwertig einfach mal bei StudiVZ und Holtzbrinck gefragt, wie es denn so um einen Verkauf steht.

Sowohl studiVZ-CEO Dr. Clemens Riedl als auch Holtzbrincks stellvertretender Vorstandsvorsitzender Dr. Jochen Gutbrod dementierten auf Anfrage von netzwertig.com Gerüchte über einen anstehenden Verkauf. Die WiWo sei falsch informiert gewesen, so Gutbrod. Auch unterstrich er noch einmal, dass es keine Gespräche mehr zwischen Holtzbrinck und Facebook gebe.

Das ist doch wohl eindeutig. Nebenbei stellt Netzwertig es auch mal wieder so da, als würde sich alle Blogger eine Übernahme durch Facebook wünschen. mehrblog.net meint dazu: Alles bleibt wie es ist, und das haben wir oft genug geschrieben.

(Aber wenn Facebook StudiVZ trotzdem Übernimmt, haben wir auf Vorrat: neue Domain, neuer Name, neues Design und Artikel, damit wir schon nach der ersten Twittermeldung sofort einen Artikel haben)

StudiVZ: 2010 erstmals Gewinn

StudiVZ steht im vergleich zu vielen anderen Web 2.0 Seite ziemlich gut da: 10 Millionen € Umsatz, 10 Millionen € Verlust – 50/50 schaffen viele Angebote wohl niemals und so steht die Chance nicht schlecht, dass StudiVZ 2009 keinen Verlust machen könnte – das meint zumindest Jochen Gutbrod, der bei Holtzbrinck die Internetsparte leitet, der Wirtschafts Woche, die ebenfalls zu Holtzbrinck gehört. Für 2010 sagt er bei einem Umsatz von 30 Millionen € erstmals Gewinn vorraus.

Der bericht heizt auch die Gerüchte zur Übernahme von StudiVZ durch Facebook wieder ein, den dort heißt es:

Ein Zusammengehen von StudiVZ mit dem amerikanischen Portal Facebook, das einen eigenen Ableger in Deutschland betreibt, könnte nach Verlagsangaben sinnvoll sein.

Gespräche darüber hat es bereits gegeben. Sie wurden jedoch laut WirtschaftsWoche im Sommer beendet.

Mobile Socialnetworks (3)

Vor 5 Monaten hatten wir zum zweiten Mal nach mobilen Versionen von Socialnetworks gesucht. Viel getan hat sich seitedem nicht bei den Teilnehmern vom letzten Mal: SchülerCC (Irgendwie sind die bei der IVW gut dabei, aber ich kenne niemanden, der das benutzt) hat eine Verson für Wap-Handys und iPhones gestartet, die ziemlich gut funktioniert und etwas in der Art wäre, was ich mir für die VZs wünsche. Die wiederum haben jetzt zumindest dank Nimbuzz ein mobiles Feature: Der Plauderkasten ist auch über die Nimbuzz Apps verfügbar. 
Continue reading

Internationale Datenschützer fordern mehr Sicherheit für Jugendliche Internetnutzer.

Auf der Internationalen Datenschutzkonferenz in Straßburg wurde insbesondere über den Datenschutz Sozialer Netzwerke diskutiert. Als gemeinsames Ziel wurde ein internationales Gesetz zum Schutz der Nutzer angepriesen. Hierbei müssen Betreiber von Sozialen Netzwerken ihre Nutzer ausdrücklich vor der Bekanntgabe sensibler Informationen warnen.

Konkret heißt dies, dass Betreiber wie Facebook, StudiVZ und Myspace ihren Mitgliedern deutlich machen müssen, was mit ihren Informationen passiert und wo sie verwendet werden.

Eigentlich nichts neues wie man vermuten mag, doch hinter diesem Gesetz steckt wohl viel mehr. Continue reading

Sinkende PIs, steigende Visits: IVW für September

Die Informationsgemeinschaft zur Feststellung der Verbreitung von Werbeträgern (IVW) ermittelt, wie stark ein Medium konsumiert wird und gibt Werbekunden damit Informationen über die Verbreitung ihrer Werbung.

An der Spitze der IVW-Charts stehen weiter schülerVZ (Platz 1) und studiVZ (Platz 2). SchülerVZ verzeichnet erneut einen Rückgang der PIs (Page Impressions – Angezeigte Seiten), was mit der starken verwendung von Ajax in den neuen Fotoalben und die nicht grade positive Einstellung der Nutzer zu den neuen Fotoalben zutun hat. Die angezeigten Seiten sanken um 300 Millionen auf 5,1 Milliarden. Die Zahl der Visits erreichte allerdings einen neuen Rekord in der IVW Messung.

Continue reading