Die Bundesministerin für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz Ilse Aigner von der CSU empfiehlt Kindern und Jugendlichen, keine Daten im Internet unter ihrem echten Namen zu veröfentlichen. “Ich rate jungen Menschen immer dazu, in sozialen Netzwerken ein Pseudonym zu verwenden, das nur Freunde kennen”, sagte Aigner. Datenlecks ließen sich nie völlig ausschließen. Gleichzeitig zeigte sie Verständnis für die preisgabe von Daten in Socialnetworks: “Das Bedürfnis, sich im Netz mitzuteilen, ist Teil eines neuen Lebensgefühls.”
Tag Archives: Datenschutz
Neues Datenleck bei schülerVZ
Netzpolitik.org wurden erneut 1,6 Millionen aktuelle Datensätze von schülerVZ-Nutzern zugespielt. Dies sind rund 30% aller Profile der Plattform.
Bereits im vergangenen Herbst tauchten zwei sehr große Datensätze von schülerVZ-Nutzern bei Netzpolitik und anderen Medien auf. Nachdem einer der Datensammler versucht haben soll, die VZ-Netzwerke zu erpressen, wurde dieser festgenommen und erhängte sich in der Untersuchungshaft.
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Stiftung Warentest testet Datenschutz und Nutzerrechte: VZ-Netzwerke sind Testsieger
In der aktuellen Ausgabe des Magazins “Test” der Stiftung Warentest findet sich ein Test von acht deutschsprachigen Socialnetworks mit dem Schwerpunkt auf Datenschutz und Nutzerrechten. Auf den ersten beiden Plätzen mit der Bewertung “einige Mängel” befinden sich schülerVZ sowie studiVZ (wobei meinVZ und studiVZ unter dem Begriff studiVZ geführt werden). Am schlechtesten bewertet (“Erhebliche Mängel”) wurden Stayfriends, Facebook, LinkedIn und MySpace, die in fast allen Punkten mit “mangelhaft” bewertet wurden.
Riedl auf der Cebit: “Wenn das Bashing ist, dann stehen wir auch dazu!”
Auf der Cebit in Hannover sprachen heute Joel Berger (MySpace Deutschland), Jackson Bond (XING), Clemens Riedl, Geschäftsführer (VZnet Netzwerke) und Claus Fesel (DATEV) auf Einladung von Bitcom über “Die Zukunft der sozialen Netzwerke”.
Getestet: Privatsphäre und Datenschutz in sozialen Netzwerken
Wie gut es um die Privatsphäre der Nutzer von sozialen Netzwerken und den Datenschutz steht hat die Zeitschrift “Computer Bild” getestet. Überprüft wurden Facebook, Lokalisten, Myspace, VZ-Gruppe, Wer-kennt-Wen und Xing. Dabei wurde unter anderem analysiert, welche persönlichen Daten und welche Kontaktangaben der Nutzer in der Standardeinstellung für alle anderen Nutzer einsehbar sind. Ein weiteres Kriterium war, wie nutzerfreundlich die Voreinstellungen für neue Accounts sind.
Datenschützer verhängen keine Geldstrafe gegen VZnet
Der Berliner Landesdatenschutzbeauftragte wird keine Geldstrafe gegen VZnet wegen der durch Nutzer gesammelte Daten verhängen, sagte ein Sprecher der Datenschutzbehörde in dieser Woche. Nachdem im vergangenen Herbst bekannt wurde, dass mehrere Nutzer Daten anderer VZ-Nutzer automatisiert mit Software eingesammelt haben, hatte ein Nutzer Beschwerde bei der Berliner Landesdatenschutzbehörde eingereicht, woraufhin der Datenschutz von VZnet umfangreich überprüft wurde.
TÜV Süd bescheinigt VZnet hohe Softwarequalität und Datensicherheit
Der TÜV Süd bescheinigt Unternehmen gerne die Sicherheit ihrer Software, was aber absolut nichts zu bedeuten hat, wie im letzten Jahr schon Libri erfolgreich bewies, wo man ohne jedes Hindernis die Rechnungen anderer Kunden sehen konnte.
Da sich so ein TÜV Logo aber immer gut macht und hohes Vertrauen genießt (schließlich ist der TÜV das einzige Unternehmen, welches die Betriebssicherheit von technischen Anlagen bestätigen darf) hat sich jetzt auch VZnet ein TÜV Zertifikat gekauft, dass zukünftig auf die Socialnetworks geklebt werden darf.
Dieses Zentifikat bestätig die “Einhaltung der grundlegenden Anforderungen” an die Softwarequalität für Funktionalität und Datensicherheit.
VZlog Jahresrückblick: November 2009
Auch im November war der Datendiebstahl, die Erpressung und der anschließende Selbstmord noch immer Thema.
Den Anfang machte Matthias L.s Anwalt Ulrich Dost, der am 3. November in einer Pressemitteilung bekannt gab, dass es kein versuchte Erpressung durch L. gegeben habe und behauptete, dass VZnet “ein Schweigegeld angeboten hat, um das Aufdecken von ‘Sicherheitslücken’ der Plattform in der Öffentlichkeit verhindern zu können”. Das Magazin “Der Spiegel” berichtete dann auch über den Fall, ein ausführlicherer Artikel wurde aber nach uns vorliegenden Informationen aufgrund neuer Entwicklungen in Sachen Opel auf eine Meldung zusammengekürzt.
VZlog Jahresrückblick: Oktober 2009
Die erste Hälfte des Oktobers 2009 war für uns alles andere als Spannend, die einzige im Nachhinein noch erwähnenswerte Meldung waren die weiteren Details zu OpenSocial in den VZs. Und der Oktober wäre auch weiter absolut uninteressant geblieben, wären nicht am 16. Oktober bei Netzpolitik.org (und später auch in deutlich geringerer Anzahl) mit einem Bot aus den VZs kopierte Datensätze von über 1 Millionen Profilen aufgetaucht.
VZs speichern IP-Adressen
StudiVZ, SchülerVZ und MeinVZ speichern schon länger in Vereinbarung mit dem Berliner Landesdatenschutzbeauftragten die IP-Adressen der Nutzer für 5 Tage. Jetzt kann sich jeder Nutzer die Logins der letzten 5 Tage anzeigen lassen, um zu überprüfen ob andere Personen Zugriff auf den eigenen Account haben. Diese Übersicht findet man in allen VZs unter “Mein Account”.