Münsteraner Studenten bastelten an einer Webseite, die den Einstieg für Erstsemester-Studenten erleichtern sollte: ErstiVZ. Nur leider ist aus der Seite nichts geworden, da StudiVZs Anwälte die Macher der Webseite eine Abmahnung schickten in Höhe von knapp über 2.000 Euro (Spiegel Online berichtete). Bereits schon mal ging StudiVZ gegen das VZ-Markenzeichen vor: So ist die Seite Pokerfreunde.de seit Anfang Februar auch nicht mehr unter den Namen PokerVZ bekannt, weil dort die Anwälte von StudiVZ ebenfalls rechtlich vorgegangen sind.
Die Studenten, die das ErstiVZ geschaffen haben, wollten das Geld für die Abmahnung erst über eine Spenden-Aktion wieder einräumen. Jedoch einigten sich die Münsteraner Studenten und die StudiVZ-Anwälte außergerichtlich, dass die Gebühren der Abmahnung nicht mehr gezahlt werden müsse, da sich die Studenten „sehr kooperativ“ zeigten.

