Die VZ-Netzwerke kooperieren zukünftig mit dem Mobile Couponing Dienstleister coupies. Mit dem neuen Feature in der App der VZs für iPhone und Android kann jeder Nutzer täglich Coupons aus seiner Umgebung auf seinem Handy ansehen und gleich vor Ort einlösen, wofür ein Code direkt vom Display des Handys eingescannt wird. Neben regionalen Rabatten werden dem Nutzer auch attraktive bundesweite Rabatte von Filialisten angeboten.
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Author Archives: Michel
Kann die neue Strategie der VZ-Netzwerke aufgehen?
Die VZ-Netzwerke verkündeten im Dezember, neben Facebook weiter bestehen zu können und in der “Nische Kommunikation” (Wie kann Kommunikation in einem reinen Kommunikationsmedium eine Nische sein?) erfolgreiche zu sein. Demnach soll Facebook keine Kommunikationsplattform sondern eine reine Datenansammlung sein, neben der sich VZnet gut positionieren könne. Aber stimmt das wirklich? kann dies Strategie aufgehen?
Für ein neues Kommunikationsmedium Nr. 1 gibt es vor allem eine wichtige Bedingung: Sie braucht sehr viele aktive Teilnehmer. Das hatten die VZs vor einem Jahr, vielleicht auch noch vor einem halben, aber kaum jemand schaut noch täglich in seinen VZ-Account, während Facebook überall präsent ist und zumindest bei unseren Autoren genau so zum Arbeitsablauf gehört wie jede Stunde Mails zu lesen, während die VZs auch mal ein paar Tage ungenutzt bleiben.
VZ-Netzwerke stellen ein: Verkäufer und Entwickler
Trotz sinkender Zugriffszahlen ist bei den VZs zumindest nach Außen noch nichts von einer Kiese zu spüren. Neben den sehr positiven Umsatz- und Gewinnprognosen äußert sich dies vorallem darin, dass die VZs zahlreiche Mitarbeiter in allen Unternehmensbereichen suchen.
Das erwartet uns 2011
2011 wollen sich die VZ-Netzwerke wieder mehr auf ihre Nutzer und deren Bedürfnisse konzentrieren, während 2010 die technischen Grundlagen der VZs verbessert wurden und das Geschäftsmodel so umgestellt wurde, dass die VZs erstmals Gewinn erwirtschafteten.
Um neben Facebook als dominierendem Socialnetwork weiter existieren zu können, wollen die VZs vor allem auf Kommunikation setzen: Ziel ist der VZ-Account als Ersatz für Telefon, E-Mail, Instant-Messenger und Skype. Dabei setzen die VZs ausschließlich auf selbstentwickelte Lösungen. Ein neues Kommunikationsfeature, von dem uns zuverlässige Quellen bei den VZs berichtet haben, erinnert stark an das verteilte Socialnetwork Diaspora, bei dem nicht alles mit allen Freunden oder sogar der Öffentlichkeit geteilt wird sondern ein Inhalt einem “Aspect” zugeordnet ist. Bei den VZs vergleicht man das in diesem typischen VZ-Branding mit Gesprächen in einer Bar. Continue reading
Jahresrückblick: April 2010
Auch der April 2010 stand bei den VZs im Zeichen von neuen Features: Erst wurden aus Links auf Inhalte in den VZs Vorschau-Widgets, danach kündigten Jodok Batlogg, CTO der VZs, in einem Tweet an, dass die VZs bald den oEmbed-Standard unterstützen würden, was dann auch langsam eingeführt wurde. oEmbed wurde erst nur für eine Reihe ausgewählter Websites freigeschaltet und wir waren relativ überrascht, uns unter diesen zu finden, zumal wir kein oEmbed unterstützen.
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Adventskalender bei sVZ-Styles.de
Bisher haben wir es in dem ganzen JMStV-Stress ganz versäumt, auf den Adventskalender von unseren Freunden bei sVZ-Styles hinzuweisen, was wir an dieser Stelle kurz nachholen möchten, denn ihr habt noch 4 Tage Zeit um zu gewinnen und es werden noch Preise im Gesamtwert von über 150€ verlost. Heute gibt es beispielsweise eine tolle Designer-Uhr und bei den tollen Preisen der letzten Wochen kann man davon ausgehen, dass noch ein paar wirklich tolle Dinge hinter den letzten vier Türchen stecken.
Jahresrückblick: Februar 2010
Im Februar 2010 kam der Datenschutz-Skandal um die kopierten Daten aus den VZs und der Anschließende Suizid des Hackers nochmal auf die Tagesordnung: Am 22. November wurde bekannt, dass die Berliner Staatsanwaltschaft die Ermittlungen gegen vier Mitarbeiter der VZs eingestellt hatte, nachdem diese festgestellt hatte, dass die VZs dem Hacker kein Geld geboten hatten sondern dieser Forderungen stellte. Außerdem stellte die Berliner Datenschutzbehörde die Ermittlungen in diesem Fall ein und entschied, dass die VZs sich keinem Datenschutzvergehen schuldig gemacht hatten. Damit endet diese tragische Episode der Unternehmensgeschichte.
Wir machen weiter.
Nachdem der JMStV in Schleswig-Holstein und NRW heute verhindert wurde, machen wir mit VZlog wie geplant weiter und freuen uns, unsere vielbeachtete Ankündigung, zum 31. Dezember 2010 offline zu gehen, revidieren zu dürfen. Wir haben in den letzten zwei Wochen weiter Inhalte produziert und diese bereits veröffentlicht.
studiVZ nicht mehr in den 50 beliebtesten Websites
In der aktuellen Auswertung der Daten des Doubleclick Ad Planners (früher Google AdPlanner) durch das Branchenmagazin Meedia ist studiVZ nicht mehr unter den 50 beliebtesten Websites in Deutschland. Während sich meinVZ und schülerVZ noch auf Platz 32 bzw. 34 halten konnten, taucht studiVZ mittlerweile nicht mehr in der Auswertung auf.
In eigener Sache: Wir schließen am 31. Dezember 2010
Dieser Artikel wurde gekürzt und übearbeitet, da er einfach zu lang und unverständlich war. Die alte Version gibt es hier. Liebe Journalistinnen und Journalisten, bitte den Hinweis ganz unten beachten.
Liebe Leserinnen und Leser,
Wie ihr vielleicht wisst, verabschieden die Länderparlamente in Deutschland zurzeit eine Neufassung des Jugendmedienschutz-Staatsvertrags, der die Pflichten von Inhalteanbietern in Rundfunk und Internet neu Regelt: Wer Inhalte publiziert, die für Kinder „erziehungsbeeinträchtigend“ sind, muss Maßnahmen ergreifen. Wer sich nicht daran hält, handelt ordnungswidrig und riskiert ein Bußgeld. Häufig wird gesagt, dies sei alles Freiwillig. „Freiwillig“ ist dabei nur die Wahl der Maßnahmen. Ein erster Praxistest des AK Zensur hat gezeigt, dass Selbsteinstufung und Alterskennzeichnung nicht praktikabel sind und dem Jugendschutz nicht dienen. Die Altersgrenzen werden auch bei alltäglichen Inhalten, wie man sie in diesem Blog häufig genug finden dürfte, schnell erreicht.
Der neue Jugendmedienschutz-Staatsvertrag ist Richtungsweisend. Die Richtung zeigt allerdings in die Vergangenheit: Die darin enthaltenen Maßnahmen wurden schon Mitte der 90er-Jahre diskutiert, dann aber als untauglich verworfen. Die Vorstellung, Regelungen aus dem Rundfunk könnten im globalen Kommunikationsmedium Internet funktionieren, ist naiv. Moderner Jugendschutz verlangt neue Konzepte und medienpädagogische Strategien.
Durch mangelnden Sachverstand, fehlende Einsicht in die Zusammenhänge und falsch verstandene Fürsorgepflicht wird ein populistisches Bündel von Vorschriften verordnet, das dem Schutz von Kindern und Jugendlichen nicht dient.