Bei Google haben Logos zu bestimmten Ereignissen (“Doodles”) eine lange Tradition. Heute gibt es auch bei StudiVZ und MeinVZ ein spezielles Logo zum Mauerfall:

Bei Google haben Logos zu bestimmten Ereignissen (“Doodles”) eine lange Tradition. Heute gibt es auch bei StudiVZ und MeinVZ ein spezielles Logo zum Mauerfall:

Nach dem Suizid vom Matthias L. weißt sein Anwalt Ulrich Dost sämtliche vorwürfe zurück. Es gebe Hinweise darauf, “dass eine Erpressung nicht versucht wurde”, teilte der Rechtsanwalt Ulrich Dost heute mit.
Der Anwalt sagt einer Presseagentur, seinem Mandant sei durch Mitarbeiter von VZnet Netzwerke Ltd. “ein unbeziffertes Zahlungsangebot gemacht worden”. In einem solchen Fall hätte die Zahlungsbereitschaft des Unternehmens vorgelegen, “die folglich nicht mit einer Drohung erzwungen werden musste”.
Der mutmaßliche SchülerVZ-Erpresser Matthias L. aus Erlangen wurde in seiner Zelle in Justizvollzugsanstalt Plötzensee tot aufgefunden. Gegenüber dem RBB bestätigte ein Sprecher der Berliner Justiz, dass die Umstände auf eine Selbsttötung hin deuteten. Continue reading
StudiVZ, SchülerVZ und MeinVZ speichern schon länger in Vereinbarung mit dem Berliner Landesdatenschutzbeauftragten die IP-Adressen der Nutzer für 5 Tage. Jetzt kann sich jeder Nutzer die Logins der letzten 5 Tage anzeigen lassen, um zu überprüfen ob andere Personen Zugriff auf den eigenen Account haben. Diese Übersicht findet man in allen VZs unter “Mein Account”.
Dem Bundesverband der Verbraucherzentralen sind über 100.000 Datensätze von SchülerVZ Nutzern zugespielt worden, die auch nicht für alle Profilbesucher sichtbare Daten enthielten. Diese wurde nach Medienberichten bereits im Frühjahr diesen Jahres erstellt, in dem nach dem Geburtsdatum und anderen nicht für alle Nutzer sichtbaren Daten gesucht wurde. Über die “Super Suche” konnte nach einem Geburtsdatum gesucht werden, wobei auch die Nutzer gefunden wurden, welche diese Daten nicht öffentlich zugänglich gemacht hatten. Die Sicherheitslücke, die das Abrufen dieser Information möglich machte, wurde laut VZnet bereits Ende Juli 2009 behoben.
VZnet hat auf allen drei Plattformen Verbesserungen an der Sicherheit vorgenommen.
Zusätzlich soll Gerüchten zu Folge eine AGB-Änderung geplant sein, die im Fall von Datensammlern oder ähnlichem eine Vertragsstrafe von 250.000€ vorsieht. Ob diese Abschreckung funktionieren würde ist mehr als fraglich. (Siehe Update)
Es bleibt zu hoffen, dass StudiVZ aus dem Datenskandal gelernt hat und zukünftig mehr wert auf Sicherungsmaßnahmen legt, wie sie ja schon bei den Gadgets geplant ist.
Update: VZnet hat uns gegenüber die angeblich geplante AGB-Änderung dementiert und auch die IP Sperre stimmt nicht so wie beschrieben
Wie VZnet heute mitteilt, wurde gestern durch gemeinsam mit dem Landeskriminalamt Berlin ein Tatverdächtiger ermittelt und durch das Kriminalamt festgenommen. VZnet hat gegen ihn Anzeige erstattet. Für die Anzeige durch VZnet sind wahrscheinlich die Allgemeinengeschäftsbedingungen von SchülerVZ und das Urheberrecht die Grundlage.
Das Blog des zweiten Datensammler Matthias L. aus der Nähe von Nürnberg ist mitlerweile nicht mehr verfügbar.
Heute vormittag wurde das Design der VZs leicht überarbeitet, wobei sich vorallem die Startseite für nicht angemeldete Benutzer sowie die Kopf- und Fußzeilen überarbeitet wurden.
Immer wieder hört man in der Presse von Mobbingfällen unter Jugendlichen in den USA oder Großbritanien, die dann meist tragisch geendet sind, wenn sie weltweit bekannt werden. „Es ist im Grunde wie beim normalen Mobbing, nur mit der Möglichkeit der Potenzierung”, sagte der Sprecher der Landesanstalt für Medien NRW. Vor Kurzem hat sich ein 15-jähriges Mädchen aus Groß Britannien wegen der anhaltenden Hetze gegen sie im Internet in das Leben genommen. „In Großbritannien oder den USA wird viel härter gemobbt.” Doch der Trend schlägt sich allmählich auch in Deutschland nieder. Laut einer Studie ist bereits mehr als jeder dritte Jugendlichen von Mobbing im Internet betroffen, sei es als Opfer oder Täter.
Am 20. Oktober kommt die Pietshow mit neuen Folgen zurück zu StudiVZ. Die Pietshow war, die älteren unter uns werden sich vielleicht erinnern, eine Soap über das seltsame Leben des Studenten Piet, der durch die Wand in die Nachbarwohnung fällt, sich gerne mit Kammeras umgiebt und komische Sachen erlebt, die ihn daran zweifeln lassen, ob das echt ist, was er erlebt. Alles in allem war das weder spannend noch besondern einfallsreich, hat aber anscheinend das Publikum erreicht und zu StudiVZ gelockt. Zumindest kann man das daraus schließen, dass es jetzt, ein Jahr nach dem Start der ersten Staffel, wieder los geht.