Die richtigen Privatsphäre-Einstellungen im VZ (2)

Im zweiten Teil unserer Serie zu den Privatsphäre-Einstellungen in den VZs geht es darum, wer eigentlich das eigene Profil sehen kann. Dies ist gleich die erste Option in allen VZs, die zwar einfach aussieht, aber trotzdem nicht unüberlegt ausgewählt werden sollte. Im schülerVZ sind die Optionen, wer das eigenen Profil sehen darf, recht einfach gehalten:

Im meinVZ und studiVZ kann man alle optionen getrennt für Nutzer der beiden Netzwerke festlegen und dabei auch alle Nutzer des jeweils anderen Netzwerks vollständig ausschließen:

Prinzipiell sollte man nicht die Optionen “Alle” bzw. “Alle, die im schülerVZ sind” wählen, auch wenn man keine problematischen Inhalte im Profil hat.

Eine wichtige Frage ist dann: Nur für die eigenen Freunde oder die eigenen Freunde und ihre Freunde. Die eigenen Freunde und ihre Freunde hört sich nicht wirklich nach einer großen Öffentlichkeit an, allerdings sollte man sich hier ein kleines Rechenspiel anschauen und diesen Eindruck dann erneut überdenken:

Jeder schülerVZ-Nutzer hat im Durchschnitt 127 Freunde. Wenn man also 127 Freunde hat und jeder davon 127 Freunde, können 16129 Personen das eigenen Profil sehen. Das entspricht ungefähr der vollen Color Line Arena in Hamburg oder einer deutschen Kleinstadt.

Wer sich im schülerVZ für “meine Freunde und deren Freunde” entscheidet, kann auch gleich noch alle Benutzer von der eigenen Schule mit dazu nehmen, zumal das eine durchaus in dem anderen enthalten sein dürfte.

Im schülerVZ regelt die erste Option, wer das eigene Profil sehen kann, im meinVZ und studiVZ hingegen wird eingestellt, wer das Profil vollständig sehen kann, wobei es weitere Optionen dafür gibt, was das unvollständige Profil zeigt.

One thought on “Die richtigen Privatsphäre-Einstellungen im VZ (2)

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