Aigner empfiehlt Pseudonyme in Socialnetworks

Die Bundesministerin für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz Ilse Aigner von der CSU empfiehlt Kindern und Jugendlichen, keine Daten im Internet unter ihrem echten Namen zu veröfentlichen. “Ich rate jungen Menschen immer dazu, in sozialen Netzwerken ein Pseudonym zu verwenden, das nur Freunde kennen”, sagte Aigner. Datenlecks ließen sich nie völlig ausschließen. Gleichzeitig zeigte sie Verständnis für die preisgabe von Daten in Socialnetworks: “Das Bedürfnis, sich im Netz mitzuteilen, ist Teil eines neuen Lebensgefühls.”


Diese seien aber kein geschlossener Raum, der nur Freunden zugänglich sei. Aigner fordert von den Betreibern, das Thema Datenschutz ernster zu nehmen. Sie erwarte von den Marktführern wie den VZ-Netzwerken, dass sie Fälle von Datendiebstahl nicht herunterspielten: “Soziale Netzwerke, die sich mit TÜV-Siegeln schmücken, müssen ihre Zusagen an die Nutzer auch einlösen.”

Aigner hat recht, wenn sie Unternehmen dazu aufruft, für die Sicherheit der Daten zu sorgen, jedoch ist die Aufforderung an die Nutzer, ihren echten Namen anzugeben ungefähr so, als würde sie die Abschaffung von Socialnetworks fordern, den der Auftritt unter echtem Namen ist dass, was klassische Internetangebote wie Foren und Chats von Socialnetworks unterscheidet.

Außerdem wiederspricht Aigners Empfehlung dem Verhaltenskodex der VZs und das die CSU-Politikerin das Internet und Datenschutz nicht versteht, beweist sie regelmässig mit ihren Äußerungen.

7 thoughts on “Aigner empfiehlt Pseudonyme in Socialnetworks

  1. Das würde bedeuten, das Fakeacc. (die in den VZ’s ja verboten sind^^) eigentlich icherer wären, als unter dem echten Namen drin zu sein…
    Dann wäre der Verhaltenskodex doch eigentlich “fehlerhaft”

  2. Social Networks mit Nicknames? :/ Sorry aber dann würden sie doch völlig den Sinn verfehlen Frau Aigner

    In Chats und Foren sind Nicknames ja ok, aber was sollen sie in Sozialen Netzwerken?

  3. Die Personen, die eine Verwendung von Nicknames in Social Networks fordern, wissen anscheinend immer noch nicht, worin der Sinn dieser Netzwerke besteht. Denn dort, geht es eben darum Menschen wirkich (zumindest einigermaßen, soweit möglich) kennenzulernen und nicht darum eine Unterhaltung zu führen, die vor Anonymität nur so überläuft.

  4. Ich finde den Vorschlag von Frau Ilse Aigner nur teilweise gut. Den realen realen Namen kann auch beim schreiben erfahren bzw. nachfragen. Besonders auch empfehlenswert sich mit Nicknamen abzuschotten für Arbeitnehmer, welche neugierige Arbeitgeber haben. Das wurde offensichtlich übersehen.

  5. Pingback: Schau mir in die Augen, [Klarname] - VonFernSeher

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