Von Lukas am 27. Februar 2010 um 16:31
Der Berliner Landesdatenschutzbeauftragte wird keine Geldstrafe gegen VZnet wegen der durch Nutzer gesammelte Daten verhängen, sagte ein Sprecher der Datenschutzbehörde in dieser Woche. Nachdem im vergangenen Herbst bekannt wurde, dass mehrere Nutzer Daten anderer VZ-Nutzer automatisiert mit Software eingesammelt haben, hatte ein Nutzer Beschwerde bei der Berliner Landesdatenschutzbehörde eingereicht, woraufhin der Datenschutz von VZnet umfangreich überprüft wurde.
Dabei seien keine Verstöße gegen das Datenschutzrecht festgestellt wurden und von der Behörde kritisierte Punkte, sein schnell behoben worden. Bereits vor der Überprüfung durch den Datenschutzbeauftragten haben die VZ-Netzwerke das Einsammeln von Daten stark erschwert.
Bisher ist noch nicht bekannt, wer außer Matthias L., der im vergangenen Herbst nach bekanntwerden seiner Taten in der Untersuchungshaft Suizid beging, noch die Daten der VZ-Nutzer eingesammelt hat, jedoch sind dies mindestens zwei weitere Personen.
Die Datenschutzbehörden verhängen bei geringen Verstößen und Mängeln in der Regel kein Bußgeld, wenn das betroffene Unternehmen alle Probleme schnell und umfassend behebt und bei einer umfangreichen Überprüfung durch die Behörde keine weiteren Mängel zutage kommen.
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Kommentare
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am 27. Februar 2010
des istb mal wieder typisch… das svz muss nix bezahlen und wir steuerzahler sind am schluss die doofen.
am 27. Februar 2010
@Christian
Inwiefern die Doofen? Was hat denn der Steuerzahler damit zu tun? Es ist doch kein volkswirtschaftlicher Schaden entstanden? Mich wundert vielmehr, dass je darüber nachgedacht wurde, eine Strafe zu verhängen..
am 28. Februar 2010
ich find des halt nur unfair, dass die nix bezahlen müssen, nur weil die n größeres unternehmen sind
am 28. Februar 2010
@Christian: Warum sollte VZnet eine Strafe dafür bezahlen, nur weil sich jemand beschwert hat? Die Behörde hat ja festgestellt, dass VZnet nichts falsch gemacht hat.
Allerdings finde ich den Artikel etwas überflüssig, schließlich ist es keine Meldung, dass etwas nicht passiert
am 1. März 2010
ja, aber wenn ich sowas machen würd, müsste ich des bezahlen