VZlog Jahresrückblick: Mai 2009

Von Lukas am 23. Dezember 2009 um 09:00

Der Mai 2009 war von viel Politik in den VZs geprägt. Am lautesten dabei war wohl die Piratenpartei: Der Monat begann am 1. Mai mit einem virtuellen Heulkrampf der deutschen Piratenpartei, die leer ausging, als StudiVZ die Edelprofile an alle im Bundestag vertretenen Parteien verteilte, zu denen sich die Piraten zählten, nachdem der ehemaliege SPD Abgeordnete Jörg Tauss seine Partei verlassen hatte und der Piratenpartei beigetreten war. Die Piratenpartei hatte trotzdem keinen Sitz im Bundestag (Der Abgeordnete war rechtlich Parteilos), wollte das aber nicht einsehen. Wo die Piratenpartei allerdings recht hatte, war die Tatsache, dass viele andere Parteien sich einfach normale Profile angelegt haben.

Leider war einige Piraten nicht sonderlich nett zu uns und überschütteten uns ein paar Tage lang mit hunderten Kommentaren, in denen StudiVZ und Mitarbeiter von StudiVZ beleidigt wurden. Vielen Dank an dieser Stelle nochmal an Sebastian Bartsch, der so freundlich war, sich im Piratenforum um um das Spamproblem zu kümmern, worauf dieses sich sehr schnell auflöste.

Am 6. Mai näherte sich die Twitter-Integration in die VZs mit dem Buschfunk auf der Startseite weiter. Dieser wurde allerdings von vielen Nutzern nicht verstanden, welche ihre Statusupdates als öffentlichen Chat nutzen. Die Meinung in den deutschen Blogs dazu war auch mal wieder (und das zurecht) eindeutig:

bloggerfindeallesdoof

StudiVZ reagierte am 8. Mai auf die Kritik an den unklaren Regeln im Bezug auf politische Inhalte, indem dem Verhaltenskodex zwei Anmerkungen hinzugefügt wurden. Außerdem veröffentlichte StudiVZ eine “Politikfibel“, in der sich das Unternehmen selbst Regeln für den Umgang mit politischen Inhalten gab.

Am 16. Mai ergab eine kleine von uns durchgeführte Umfrage, dass SchülerVZ-Nutzer die Idealen Zuschauer für öffentlich-rechtliches Fernsehen sind: Sie mögen keine Veränderungen.

Die Wahlzentrale, welche die gesamte politischen Aktivitäten in StudiVZ und MeinVZ bündeln sollte, ging am 19. Mai online und enttäuschte erstmal viele, wurde dann aber im laufe der Zeit bis zur Bundestagswahl immer weiter ausgebaut und verbessert.

Am 23. Mai wären wir gerne Wikileaks gewesen und veröffentlichten die absolut unspannenden Informationen darüber, wie ein Werbegadget aufgebaut sein muss und schoben auch noch zwei Screenshots aus einem Edelprofil-Backend hinterher.

Über Geschmack lässt sich bekanntlich nicht Streiten, aber dass, was einige Nutzer beim T-Shirt-Designwettbewerb von SchülerVZ am 27. Mai ablieferten, war wirklich zu weiten Teilen absolut furchtbar. Aber der Reihe nach:  SchülerVZ wollte neue T-Shirts, nachdem die alten Pinken “mehr wir.”-T-Shirts nicht mehr sonderlich originell und selten waren. Dafür sollten die Nutzer Designentwürfe einreichen, die zwei Anforderungen erfüllen mussten:

  1. Mit zwei Farben druckbar
  2. Der SchülerVZ Stern muss enthalten sein

Was dabei herauskam sehr ihr in unseren beiden Listen mit den aus Sicht unserer Jury 15 besten und 35 schlechtesten Designs.

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