Wie mittlerweile bekannt wurde, sind die kopierten SchülerVZ-Daten von einem Trittbrettfahrer des eigentlichen Datensammlers an Netzpolitik und uns (VZlog.de) geschickt worden, nicht aber vom eigentlichen Täter. Außerdem sind wohl mindetstens zwei Datenbanken im Umlauf, von denen eine sogar öffentlich verfügbar ist.
Die Datenbank, die wir und Netzpolitk erhalten haben, wurde wohl von verschiedenen Personen verschickt, welche die Daten vom eigentlichen Täter (eventuell auch über mehrere zwischen Schritte) erhalten haben. Dieser Datensatz wurde wahrscheinlich über Automatisierte Suchabfragen erstellt und ernhält nur wenigen Informationen wie Name, Profil-URL, Schule, Alter und das Profilfoto.
Anders sieht es bei einem zweiten Datensatz aus, den Matthias L. aus Nürnberg erstellt hat. Er behauptet seit Mai 2009 in seinem Blog, einen Crawler zu haben, der alle VZs kopiert. Dafür nutzt er die Verlinkungen von Freund zu Freund und kopierte alle für den Crawler sichtbaren Profilinhalten. Außerdem hat er seine Datenbank im Internet veröffentlicht. Wer möchte kann gegen ihn Rechtlich vorgehen, da er damit gegen Persönlichkeitsrechte und Urheberrechte jedes Nutzers eines der VZ Netzwerke verstoßen hat. Wir würden uns freuen darüber Informiert zu werden, wenn ihr das machen wollt. In seinem Blog gibt es auch einen Eintrag, der darüber Informiert, dass er mit StudiVZ zusammenarbeitet um eine weitere Verbreitung der Daten zu verhindern.
In der Kritik stehen jetzt die seltenen und viel zu leichten Captchas in den VZs. Gerüchten zu folge sollten diese bald durch die ReCaptcha Technologie ersetzt werden, die als sehr zuverlässig und sicher gilt und außerdem dabei hilft Bücher zu digitalisieren.
VZnet hat mitlerweile den Blogpost aktualisiert. Empfelenswerte Artikel zu diesem Thema gibt es auch noch hier:
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Der Datenkopierer hat nicht gegen die Urheberrechte der SchülerVZ-Mitglieder verstoßen, wohl aber gegen das Urheberrecht von SchülerVZ an dem Datenbankwerk.
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