Endlich: VZnet bietet Werbung für jeden zum selber buchen

Von Michel am 7. Oktober 2009 um 13:00

Was ich schon vor fast einem Jahr im Interview mit dem Onlinemagazin Meedia als Empfehlung für StudiVZ ausgesprochen habe, wird jetzt realtät:

Macht die VZ-Gruppe bei der Vermarktung ihrer Seiten alles richtig?
Die VZs machen bei ihrer Vermarktung vieles richtig, aber bei weitem nicht alles. Gut sind auf jeden Fall die Communitywerbeformen wie die Edelgruppen. Damit hat StudiVZ ein in Deutschland einmaliges Werbemodell geschaffen.

Was könnten die Portale noch besser machen?
Was StudiVZ besser machen könnte wäre ein Modell wie “Do Ad yourself” von AdNation, wo man mit wenigen Klicks ab 49 Euro Werbung in erfolgreichen Blogs buchen kann. dafür wird einfach nur ein wenig Text eingegeben, ein Bild hochgeladen, eine Farbe ausgesucht und ein Link bestimmt und über PayPal bezahlt. Das wäre auch eine Möglichkeit eine kleine Werbefläche bei StudiVZ zu verkaufen. Eventuell ließe sich vielleicht sogar einstellen, woher der Nutzer kommen soll der die Anzeige sieht, durch die Möglichkeit der Werbung z.B. nur für einen Ort ist StudiVZ als Werbeträger auch z.B. für das Kino in der Stadt oder eine Bar attraktiv. Damit lassen sich vor allem kleinere Werbekunden ohne Arbeitsaufwand erreichen, womit man wiederum eine höhere Auslastung erreichen könnte.

Am 1. November startet die VZwerbefabrik, die genau das von mir Beschriebene umsetzt.

werbefabrik

Auf der Seite der Werbefabrik kann jeder, eine Anzeige gestallten, die Zielgruppe definieren, das Budget festlegen und die Kampagne dann für StudiVZ und MeinVZ buchen. Danach wird die Anzeige von VZnet geprüft und nachdem sie bezahlt wurde freigeschaltet.

Abgerechnet wird nach Klicks auf die Anzeige, deren Zahl sich vorher einstellen lässt. Eine einfache Anzeige kostet 0.20€ per Klick, was bei üblichen Klickraten etwa einem Tausendkontaktpreis von 3,80€ entspricht, was sehr günstig ist.

Die wahre stärke der VZwerbefabrik offenbart sich aber, wenn man die Funktion betrachtet, mit der man auswählen kann, wer die Anzeige sehen soll. Dabei können unter anderem das VZ, das Geschlecht, der Wochnort und das Alter ausgewählt werden, was pro Kriterium und Klick 0,05€ zusätzlich kostet. Durch die genauere Auswahl der Zielgruppe steigt auch die Klickrate, so dass der zu erwartende TKP-Preis auf ca. 15-20€ ansteigt, was aber für eine Zeilgruppenspezifischekampange mit geringem Budget im marktüblichen Rahmen liegt.

Wie immer, wenn sich VZnet solche Werbeformen ausdenkt, empfehlen wir auch diesmal nach Berlin: Verteilt Gutschein an 20 oder 30 Blogger, damit ihr die Aufmerksamkeit und gutes Karma bekommt!

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Kommentare
Kommentar von Tim
am 8. Oktober 2009

Naja, ich war ja immer schon gegen Werbung!
Nur gut wenn es nicht ins SVZ gelangt!

Kommentar von Tim
am 8. Oktober 2009

SchülerVZ natürlich…

Kommentar von Martin
am 12. Oktober 2009

@Tim: Warum ist Werbung den schlecht? Willst du lieber 5€ im Monat für schülerVZ bezahlen?

Kommentar von Martin
am 13. Oktober 2009

Also ich würde auch 10€ im Monat für eine Art Premium-StudiVZ bezahlen. Dann will ich aber z.B. die Nachrichten, die ich im VZ bekomme auch gleich in den E-Mails haben, keine Werbung mehr sehen, bessere Fotos Qualität veröffentlichen und ein Videoalbum.

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