StudiVZ: Google Adplanner trifft keine Aussagen über die VZ-Gruppe

Immer wenn irgendwer wie z.B. Meedia verkündet, StudiVZ sei von Facebook in Deutschland überholt worden, kommt relativ schnell ein kleiner Blogpost im offiziellen Unternehmens Blog. Zum Beispiel am 12. August:

Für die VZ-Netzwerke schülerVZ, studiVZ und meinVZ sind die Ergebnisse des Google Ad Planners nicht aussagekräftig. Das Verfahren berücksichtigt keine Internetseiten, die nicht von Google durchsucht werden und in die auch kein Code von Google eingebunden ist. Da die Inhalte der VZ-Netzwerke zum Schutz der Privatsphäre nicht bei Google auftauchen, werden sie auch nicht gemessen. Lediglich die Startseite, Presseinformationen, Edelprofile und AGBs können gegoogelt werden.

oder am 21. Juli:

Für die VZ-Netzwerke sind die Ergebnisse des Google Adplanners nicht aussagekräftig. Das Verfahren berücksichtigt keine Internetseiten, die nicht von Google durchsucht werden und in die auch kein Code von Google eingebunden ist. Da die Inhalte der VZ-Netzwerke zum Schutz der Privatsphäre nicht bei Google auftauchen, werden sie auch nicht gemessen. Lediglich die Startseite, Presseinformationen, Edelprofile und AGBs können gegoogelt werden.

Und wenn Meedia oder anderen in zwei Wochen mal wieder melden, StudiVZ sei von Facebook überholt und sich auf Google Dienst beruft, wird wieder ein Praktikant aus dem Marketing den Text ein wenig umformulieren und um Unternehmenslog veröffentlichen.

Und wahrscheinlich hat StudiVZ sogar recht, wenn sie sagen, dass der Ad Planner keine zuverlässigen Daten liefert, allerdings ist die Begründung nicht umbedingt richtig. Wie man in den Kommentaren bei netzwertig.com nachlesen kann, nutzt Google nicht nur eigene Daten für die Auswertung im Ad Planner sondern auch zugekaufte von anderen Dienstleistern.

Für StudiVZ gibt es recht zuverlässige Daten durch die IVW-Messungen, die aber auch durch AdBlocker beeinflusst werden. Keine öffentliche Messung gibt es von Facebook. Hier kann man sich wohl auch noch eher auf die Daten von Facebook selbst verlassen, auch wenn diese unter Umständen beschönigt sein könnten.

Es bleibt also: Nichts genaues weiß man nicht, auch wenn viele, vorallem nicht so sehr im Netz aktive nach ihrem Gefühl sagen, dass Wer-kennt-Wen und StudiVZ eindeutig führend sind, während Facebook bei großen Teilen der deutschen noch nicht angekommen ist.

Bei vielen Bloggern und im Internet stärker aktiven sieht das anders aus: Hier ist Facebook weit verbreitet und StudiVZ für den Kontakt untereinander fast irrelevant. Trotzdem nutzen sie auch StudiVZ, schließlich kennt jeder Jemanden, der mit Facebook nichts anfangen können.

4 thoughts on “StudiVZ: Google Adplanner trifft keine Aussagen über die VZ-Gruppe

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