Die Freundesliste – ein Feedback.

Der Klartext hat es angekündigt, jetzt ist sie da. Die Freundesliste. Mit ihr kann man zwischen Freunden im SchülerVZ unterscheiden. Außerdem wurde die „meine Freunde” Seite überarbeitet, hier kann man nun lesen was der Freund verändert hat, ob Info oder Bild. Wie ich finde, eine sinnvolle Neuentwicklung.

Doch was steckt wirklich hinter der Freundesliste? Wir haben uns auf die Suche gemacht.

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Neu: SchülerVZ unterscheidet Freunde und bekannte

Seit gestern unterscheidet SchülerVZ zwischen Freunden und Bekannten. Dafür gibt es eine neue Option unter Freunde namens “Freundeslisten”, in der man bis zu 10 Listen mit Freunden erstellen kann. Voreingestellt sind die beiden Listen “Bekannte” und “Gute Freunde”, die man allerdings auch umbenenne oder löschen kann. Diese Funktion haben wir übrigens schon im März hier vorgeschlagen.

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IVW: wer-kennt-wen.de überholt studiVZ

In der neusten IVW Auswertung für November 2008 überholt wer-kennt-wen.de bei den Page Impressions erstmals studiVZ und kommt damit hinter SchülerVZ auf Platz 2, nach den Besuchern liegt StudiVZ aber weiterhin auf Platz 2

Die Informationsgemeinschaft zur Feststellung der Verbreitung von Werbeträgern (IVW) ermittelt, wie stark ein Medium konsumiert wird und gibt Werbekunden damit Informationen über die Verbreitung ihrer Werbung. Das erfolgreichste Angebot in der Messung ist mit knapp 141 Millionen Visits und 4,9 Milliarden Page Impressions SchülerVZ, allerdings gingen die PIs zurück, während bei den Besuchern nur knapp ein neuer Rekord verfehlt wurde. wer-kennt-wen.de erreicht 127,9 Millionen und studiVZ 166,3 Millionen Visits.
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Virus über Facebook verbreitet

Auf Facebook erhalten zur Zeit tausende Nutzer eine Nachricht, in der steht, dass sie sich ein Video anschauen sollen. Alle Facebook-Nutzer müssen damit rechnen, in der Inbox des internen Nachrichtensystems Nachrichten mit Inhalten wie «Du siehst in diesem neuen Film grossartig aus» zu finden, die Absender sind dabei zumeist bereits infizierte Freunde. Der Link in der Nachricht führt auf eine Seite, die häufig YouTube ähnlich sieht und den Nutzer dann dazu auffordert ein Flashupdate durchzuführen, in dem dann der Virus enthalten ist.

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Holtzbrinck: Kein Verkauf von StudiVZ

Da in den letzten Wochen sind die Gerüchte über einen Verkauf von StudiVZ an Facebook wieder mal aufgewärmt worden sind (hier, hier, hier, hier, hier, hier und hier) hat unser lieblings Techblog Netzwertig einfach mal bei StudiVZ und Holtzbrinck gefragt, wie es denn so um einen Verkauf steht.

Sowohl studiVZ-CEO Dr. Clemens Riedl als auch Holtzbrincks stellvertretender Vorstandsvorsitzender Dr. Jochen Gutbrod dementierten auf Anfrage von netzwertig.com Gerüchte über einen anstehenden Verkauf. Die WiWo sei falsch informiert gewesen, so Gutbrod. Auch unterstrich er noch einmal, dass es keine Gespräche mehr zwischen Holtzbrinck und Facebook gebe.

Das ist doch wohl eindeutig. Nebenbei stellt Netzwertig es auch mal wieder so da, als würde sich alle Blogger eine Übernahme durch Facebook wünschen. mehrblog.net meint dazu: Alles bleibt wie es ist, und das haben wir oft genug geschrieben.

(Aber wenn Facebook StudiVZ trotzdem Übernimmt, haben wir auf Vorrat: neue Domain, neuer Name, neues Design und Artikel, damit wir schon nach der ersten Twittermeldung sofort einen Artikel haben)

StudiVZ: 2010 erstmals Gewinn

StudiVZ steht im vergleich zu vielen anderen Web 2.0 Seite ziemlich gut da: 10 Millionen € Umsatz, 10 Millionen € Verlust – 50/50 schaffen viele Angebote wohl niemals und so steht die Chance nicht schlecht, dass StudiVZ 2009 keinen Verlust machen könnte – das meint zumindest Jochen Gutbrod, der bei Holtzbrinck die Internetsparte leitet, der Wirtschafts Woche, die ebenfalls zu Holtzbrinck gehört. Für 2010 sagt er bei einem Umsatz von 30 Millionen € erstmals Gewinn vorraus.

Der bericht heizt auch die Gerüchte zur Übernahme von StudiVZ durch Facebook wieder ein, den dort heißt es:

Ein Zusammengehen von StudiVZ mit dem amerikanischen Portal Facebook, das einen eigenen Ableger in Deutschland betreibt, könnte nach Verlagsangaben sinnvoll sein.

Gespräche darüber hat es bereits gegeben. Sie wurden jedoch laut WirtschaftsWoche im Sommer beendet.