Es ist klar, SchülerVZ steht in der Kritik. Oftmals negativ, doch ab und an werden auch positive Kritiken gezogen. Klar ist auch, dass SchülerVZ von einer sehr hohen Anzahl von Schülern genutzt wird. Das heißt somit auch, SchülerVZ trägt Verantwortung. Verantwortung der Neutralität, der Aufklärung und des Schutzes. SchülerVZ ist wie ein Telefonbuch, du kannst bekannte aber auch fremde Menschen suchen und „anrufen“, die Privatsphäre bietet auch hier eine Einstellung, nur einen Verhaltenscodex habe ich im Telefonbuch noch nicht gefunden. Es kann sogar Meinungsmache betrieben werden. Wie oft klickt man am Tag auf die Startseite? Sehr oft! Wie oft liest man den Kasten? Sehr oft! Das ist auch die Angst vieler Kritiker, Meinungsmache, Datenspeicherung und Verantwortungslosigkeit. Hatten wir das nicht schon einmal?
SchülerVZ und vor allem das Internet ist sicher auch als „second life“ zu betrachten. Ganz klar eine berechtigte Angst ist eindeutig feststellbar. Zugeben muss man auch das SchülerVZ (dass zwar von 140 Spezialisten betrieben wird) „nur“ von Schülern, also auch Jugendlichen, genutzt wird. Studien beweisen, dass Jugendliche leichter zu beeinflussen sind als Erwachsene. Im Klartext heißt das Schüler haben nicht die Erfahrungen im Leben und sind sich damit nicht immer über die Auswirkungen von ihren Handlungen bewusst. Im SchülerVZ gibt es keinen Erziehungsberechtigten der auf einen aufpasst, es gibt auch niemanden der einen gar behütet. Hier haben genau diese Erziehungsberechtigten, Lehrer oder auch andere Menschen Angst um die Jugendlichen. Es ist nämlich die erste Generation die mit dem Computer und dem Internet aufwachst. Die Frankfurter Allgemeine Zeitung nennt diese neue Generation „digital natives“, wenn ihr es so wollt, Digitale Ureinwohner.
Nur Kritik kann auch anders aussehen. Ich sage, wer SchülerVZ richtig nutzt, und auch das „wahre“ Leben immer mitberücksichtigt, der kann mit dem SchülerVZ profitieren. Die richtige Nutzung ist hier wichtig. Zeitungen kritisieren oftmals die oben genannten Tatsachen, doch wenn man etwas weiterblättert, stößt man auf Dinge die helfen. Im SchülerVZ können Erfahrungen gesammelt werden, Kontakte, sogar Projekte entwickelt werden und ein Lernprozess ist außerdem auszumachen. Wer es richtig nutzt und es nicht übertreibt, kann positive Kritiken ziehen. Es ist von beiden Seiten zu betrachten. Wie so vieles im Leben. Eine Informationsquelle ist es allemal. Einziges Problem dabei, es ist nicht immer neutral und du kannst schnell in eine Meinungsfalle tappen. Es ist halt alles eigene Meinung, wie so vieles im Leben. Das unterstreicht das „second life“ SchülerVZ.
Zeitungen sind Medien und Urteilen selber gerne, sie sprechen Probleme an, die die Zeitungsleser, in diesem Fall hauptsächlich die Erwachsenen, hören möchten. Autoren von Zeitungen sehen das SchülerVZ auch nur von Außen, wünschenswert wäre es wenn Zeitungen und auch Schulen mit Nutzern über dieses Thema reden, denn dort haben die Jugendlichen die Erfahrung. Das SchülerVZ hat nun einmal starke Grenzen, die die Bevölkerung des SchülerVZs (das Regime) schützen sollen. Wir wollen jetzt nicht sagen im „first life“ herrscht die Demokratie und im SchülerVZ der Kommunismus, wobei es manchmal so aussieht, aber so ist das nun einmal wir sind halt noch mit dem SchülerVZ vergleichbar in der Steinzeit. Apropo Demokratie, das wäre doch eine gute Idee! Wir müssen beide Wege betrachten um in die nächste Epoche, ohne Schaden, zu gelangen. So wie im echten Leben.
Ich hoffe ich habe die Neutralität gewahrt! Wer liest uns eigentlich alles?
Ps.: Auch aus Diskussionen lernt man und mit Kontakten kommt man weiter im Leben.
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